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Rechtsanwalt Erbrecht Maikammer - Neustadt


Auf dem Gebiet des Erbrechts bin ich aus Neigung besonders gerne tätig. Das Erbrecht ist, wie kein anderes zivilrechtliches Rechtsgebiet, darauf ausgerichtet einen gerechten, die Interessen ausgleichenden Anteil der von einem Erbfall Betroffenen am Nachlass zu erzielen.
Die „Erfinder“ des Erbrechts haben nach diesen Vorgaben versucht das Recht in Wort und Text zu fassen.

Über den beruflichen Alltag hinaus habe ich mich von Beginn meiner Tätigkeit an berufsbegleitend durch den Besuch zahlreicher Seminare zu ausgesuchten Problemen auf dem Gebiet des Erbrechts fortgebildet.

Zuletzt habe ich den Fachanwaltslehrgang im Erbrecht, der Voraussetzung für den Erwerb der Fachanwaltsbezeichnung ist, mit Erfolg absolviert.

Das Erbrecht teilt die Rechtsnachfolge nach dem Tod in die gesetzliche und die gewillkürte Erbfolge ein. Die gesetzliche Erbfolge tritt grundsätzlich dann ein, wenn der Erblasser keine letztwillige Verfügung getroffen hat. Andererseits eröffnet das Erbrecht die Möglichkeit durch letztwillige Verfügungen, wie z.B. durch das Testament oder einen Erbvertrag umfassend zu regeln, was mit dem Nachlass geschehen soll. Hierzu gibt es zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten, deren Rechtsfolgen ohne kundigen Rechtsrat oft nicht abzusehen sind.
Abgesehen davon sind Formvorschriften einzuhalten, bei deren Missachtung letztwillige Verfügungen schlicht unwirksam sind. Oft haben Testamente und Erbverträge auch unmittelbare Auswirkungen auf das Pflichtteilsrecht. Auch können Schenkungen, die der Erblasser zu Lebzeiten gemacht hat, entscheidende Auswirkungen auf einen Pflichtteilsanspruch haben. Sofern die letztwillige Verfügung beträchtlich von der gesetzlichen Erbfolge abweicht, sollte daher vor Abfassung eines Testamentes eine Auskunft über die Auswirkungen der Verfügung auf die Erben eingeholt werden, damit keine nicht gewollten Rechtsfolgen eintreten.